Messe-Check 2017

Sie ist wie das Mecca der Autoren – jährlich pilgern viele Autoren, Leser, Verleger und Buch-Interessierte nach Frankfurt, um in den Hallen der Messe alte Klassiker, Neuerscheinungen und viele, fremde Gesichter zu sehen. Wer mal veröffentlicht hat, oder es in Erwägung zieht, findet in der Frankfurter Buchmesse ein zweites zu Hause. Damit du dieses Jahr für die Messe vorbereitet bist und nicht unwissend umher irrst, gibt es für euch hier den Messe-Check, das kleine ABC für Messebesucher 2017. Viel Spaß!


Allgemeines Messe-Wissen!

Die Frankfurter Buchmesse ist das jährliche Autoren-Event schlecht hin – dieses Jahr findet die Messe vom 11. bis 15. Oktober statt. Jährlich finden sich über 270 Tausend Besucher auf dem Messegelände ein, stoßen auf ca 7 Tausend Aussteller – aus Deutschland, sowie national als auch international. Grundsätzlich dient die Messe als Treffpunkt für Verleger, Autoren, Drucker, Literaturagenten, Buchhändler und mehr, natürlich finden sich hier aber auch viele Leser, die nach ihrem neusten Lieblingsbuch suchen. Neben den großen Verlagen (Carlsen, Fischer, Piper & Co.) trifft man auch auf Indie-Autoren und Verlage. Und selbstverständlich schwirren auch so manche Autoren durch die Gänge der Hallen und halten ab und an Lesungen und Co ab.


Kostenlos rein für Autoren, Blogger u. Co.

Wenn ihr eine Website, einen Blog oder genügend Follower auf einer Social Media Seite habt, eröffnet sich euch eine ganz neue Möglichkeit : Akkreditierung. Soweit ihr eure Interne Tätigkeiten nachweisen könnt, bekommt ihr eure Messe-Akkreditierung hier. Diese erlaubt euch, kostenlos in die Messe zu kommen und das auch an den Tagen, die nicht für Privat-Besucher gedacht sind.


Was muss ich mit nehmen?

  • Snacks & Trinken – Die Messe ist da ziemlich teuer!
  • Lageplan
  • Bücher, die du eventuell signiert haben möchtest
  • … oder ein Autogrammbuch?
  • Kamera & Handy
  • bequeme Schuhe. Glaube mir.
  • Bequeme Kleidung, die nicht zu warm ist, aber auch nicht zu freizügig. Draußen friert es, drinnen ist es viel zu warm.
  • Handlicher Rucksack. (Sei kein Trolli-Mensch.)
  • Merchandise und Messe-Akkreditierung
  • Notizbuch und Stift für Diskussionen, die dich interessieren
  • sehr viel Geduld, Ruhe & Spaß

Soll ich mir Visitenkarten / etc. besorgen?

Das sollte sich daran messen, wie ernst du es mit dem Schreiben siehst und was du zum Beispiel auf die Visitenkarte packen würdest. Merch von sich zu haben, muss nicht darauf beschränkt sein, schon einmal veröffentlicht zu haben. Aber hast du etwas, auf das die Leute, denen du die Karten in die Hand drückst, zurück greifen können? Kannst du sie auf einen deiner Seiten oder Social Media Accounts oder sogar schon eine Veröffentlichung hinweisen? Wirklich schaden wird es auf jeden Fall nicht.

Und was sollst du dir machen lassen? Visitenkarten sind wahrscheinlich eher der beste Weg, deinen Namen an die Leute zu bringen. Mögliche Veröffentlichung können hingegen eher durch Lesezeichen, Postkarten und Ähnliches vermittelt werden. Aber da steht euch natürlich ganz frei die Auswahl und Laune.


Wann soll ich zur Messe kommen?

Persönlich kann ich nicht viel über die Tage vor dem Wochenende sagen, da ich Termin-technisch nur übers Wochenende kommen kann. Was man aber dennoch sieht – viele Verläge und Andere veranstalten schon vor Messesamstag /Sonntag ein paar echt coole Events. Du musst bedenken, dass gerade das Wochenende voll ist. Viele der Autoren, die ich zum Beispiel am Messesonntag getroffen habe, waren nach den ganzen Tagen schon sehr müde und erschöpft von den vielen Tagen. Uns also in irgendeiner hinteren Gasse aufzutreffen, weil die Beine zu müde und der Kopf zu überanstrengt ist, ist gar nicht so unwahrscheinlich.


Und was soll ich da machen?

Auch wenn es Momente geben mag, in denen man vor Erschöpfung zusammen klappen möchte – die Messe bietet viel, um sich zu beschäftigen. Neben dem obligatorischen durch die Gänge schlendern gibt es natürlich auch genügend Veranstaltungen. Lesungen, Diskussionen, Signierstunden, Bloggertreffen, SCHREIBNACHT-TREFFEN und Vieles mehr. Unter Anderem gibt es auf der Seite der Buchmesse eine  Liste an Terminen, die Verläge veranstalten. Aber auf auf Facebook findet man oft und gerne Veranstaltungen, die euer Interesse kitzeln können!
Unser Tipp: Erstellt euch einen Stundenplan für die Messe. Eine ungefähre Übersicht, wo ihr hinwollt. Und merkt euch – lasst euch zwischen den Terminen Zeit. Die Messe ist wirklich voll und es dauert schon seine Zeit, alleine vom einen Ende der einen Halle bis zum Anderen zu kommen. Und ihr braucht ja auch mal Pausen zwischendurch!


Messe ist stressig – Ruhen ist wichtig!

Eine Sache, die Jedem erfahrenen Messegänger bewusst ist: Die Messe ist furchtbar anstrengend. Natürlich sind da die Massen an Büchern, die tollen Leute und neu gefundenen Freundschaften – aber dennoch droht die Messe mit schmerzenden Beinen, überforderten Köpfen, unglaublicher Müdigkeit und ab und an ungestilltem Hunger.
Etwas Selfcare während der Messe zu betreiben ist deshalb essentiell. Findet euch die Zeit, etwas zu trinken und zu essen und versucht eventuell auch, nicht nur an den Schlangen der Fast-Food-Stände zu hängen. Euer Körper wird es euch am Ende danken.
Findet euch ein paar ruhigere Momente. Lasst eure Beine entspannen, entstresst euren Kopf und denkt dran – Messe soll ja auch Spaß machen!
Lasst euch, wie schon gesagt, Zeit zwischen den Terminen und gönnt euch den Schlaf. Das mag dämlich klingen, aber Schlaf ist so unglaublich wichtig und macht eure Messeerfahrung umso besser. Wenn ihr euch nicht mehr so pepp fühlt, geht früher von der Messer oder kommt später. Gönnt euch einen bequemen Hotelabend, wirklich allzuviel verpasst ihr nicht. Vertraut mir! 😉


Und am Messesonntag werden dann ALLE Bücher gekauft!

Im Bestfall nicht. Das mag bei euch ja vielleicht anders aussehen, aber nach Letztem Jahr wage ich es kaum noch, Bücher auf der Messe zu kaufen – egal wie verlockend es auch ist. Denn, denk daran – ihr müsst die Bücher letztendlich auch mit euch rumschleppen. Nicht nur AUF der Messe, sondern auch bis nach Hause. Wenn ihr dann mit Bus und Bahn unterwegs seid, kann das schon echt anstrengend werden. Lasst mir das euch sagen, als Jemand, der letztes Jahr sogar noch einen Larp-Thor-Hammer mit sich rum schleppen musste. Ich weiß, wovon ich rede. Im Bestfall – haltet euch in eurem Koffer Platz für eure neu gekauften Bücher frei, damit ihr sie nicht in irgendwelchen Taschen rumschleppt. Oder – kauft sie in eurem örtlichen Buchladen oder auf Amazon.
Dann müssen Andere für euch schleppen.


Nach der Messe

Hier kommt jetzt nicht – Nach der Messe ist vor der Messe. Jetzt kommt erstmal : kümmer dich um dich selbst, gönn dir eine große Runde Entspannung und gönne deienm Körper eine Pause. Während du dir also ein warmes Blubberblasenbad einläst, kannst du durch die ganzen Visitenkarten und Brouchüren blättern. Neue Blogs und Bücher finden, die dir bis vor der Messe noch ganz unbekannt waren. Und halte im Hinterkopf – in einem halben Jahr wartet die nächste Messe schon auf dich!


Und das waren dann auch schon unsere Messe-Tipps für euch. Einige von euch werden jetzt schon auf der Messe sein, Andere fahren erst am Wochenende hin. So wie wir!
Ihr könnt uns während dem Messewochenende überall auf der Messe auffinden – wenn ihr wissen wollt, wo genau, schaut auf unserem Instagram Account ( @nyawgblog ) vorbei! Über Instastories werden wir euch da am Laufenden halten!

Viel Spaß auf der Messe,
euer NYAWG-Team!

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Rund ums Buch mit Laura Labas

Am Anfang von Allem steht der Autor. Er meißelt den Plot, bringt Charaktere zum Leben und eröffnet neue Welten für die ganze Menschheit. Wir haben Jungautorin Laura Labas interviewt, um euch einen Einblick in ihr Leben als Schriftstellerin zu geben!


Hallo Laura. Schön, dass du hier bist. Am Besten stellst du dich erst einmal vor. Hey! Ich bin Laura Labas, Autorin und komme aus einer Kleinstadt nahe Aachen. Momentan studiere ich noch Englisch und Literaturwissenschaft, aber meine Leidenschaft gilt dem Schreiben. 🙂

Woran arbeitest du gerade und worauf können sich deine Leser freuen?
Momentan schreibe ich am finalen Band meiner Käfig-Trilogie, wie ich sie liebevoll nenne. Demnächst erscheint noch ein Einzelband »Ewigkeitsgefüge« und der erste Band eines Jugend-High-Fantasy Buches »Der Verwunschene Gott« – beides im Drachenmond Verlag.

Alle Anfang ist schwer. Wann hast du mit dem Schreiben angefangen und hast du dich bisher weiter entwickelt?
Mit dem Schreiben habe ich tatsächlich schon in der Grundschule begonnen und die Geschichte ist ziemlich langweilig. Haha. Weiter entwickelt habe ich mich vor allem dadurch, dass ich mich in einem Forum mit anderen Schreiberlingen ausgetauscht habe – und natürlich dadurch, dass ich immer weiter und weiter geschrieben habe.

Wie sieht dein Arbeitsalltag als Schriftstellerin aus? 
Ziemlich unspektakulär. Wenn ich gut gelaunt bin, fange ich direkt morgens mit dem Schreiben an, solange der Kaffee noch heiß ist. Anschließend kümmere ich mich um Überarbeitung, Marketing oder was sonst noch so ansteht. 

Findest du, mehr Jugendliche und Kinder sollten zum Schreiben angeregt werden und warum? 
Ich glaube, dass es ein gutes Ventil sein und ihnen bei der Entwicklung helfen kann. Sie lernen, sich und ihre Gefühle besser ausdrücken zu können und das wiederum ist förderlich für die Kommunikation.

Jeder Autor ist mal im Streit mit seinem inneren Lektor. Was ist dein Tipp, um über Unsicherheiten beim Schreib- und oder Veröffentlichungsprozess hinweg zu kommen? 
Im Schreibprozess rate ich immer zum „Drauflosschreiben“. Man kann nichts überarbeiten, wenn nichts auf dem Papier steht. Also erst einmal alles schreiben, was einem in den Kopf kommt – ich plane vorher, aber trotzdem schreibe ich noch Szenen, die mir gerade erst einfallen. Und was das anschließende Überarbeiten angeht – Augen zu und durch. Bitte nur metaphorisch. Haha. Ich kann versprechen, dass ich jedes Buch spätestens beim zweiten Durchgang abgrundtief hasse und für das schlechteste Buch halte, das jemals geschrieben wurde. Aber immerhin ist es ein Buch, oder? 😀

Eine schnelle Frage: Selfpublishing oder Verlagsveröffentlichung? Wo siehst du Vor- und Nachteile? 
Ich mache zwar beides, tendiere aber eher zur Verlagsveröffentlichung. Im Selfpublishing stehen dir natürlich mehr Freiheiten zur Verfügung, du trägst aber auch mehr Verantwortung und oftmals hab ich mich auch allein gefühlt. Im Verlag habe ich einen ganz tollen Rückhalt gefunden. Natürlich haben nicht alle Autoren diese Möglichkeit, weshalb auch ich damals zunächst mit SP angefangen habe, aber wenn ich die Wahl hätte, würde ich mich für Letzteres entscheiden. 

Neben dem Schreiben bist du auch als Buchbloggerin tätig. Haben die gelesenen Bücher letztendlich auch einen Einfluss auf dein Geschriebenes? 
Natürlich, genauso wie Musik, Filme und Serien. Ich ziehe überall Inspiration her, eben auch aus Büchern. Nicht selten bin ich beeindruckt vom Schreibstil meiner Kollegen und Kolleginnen und das treibt mich an, besser zu werden. 

Wo findest du Inspiration für deine Geschichten?
Wie oben erwähnt, aus allem, was mir so im Alltag begegnet. Es kann wirklich die kleinste Kleinigkeit sein, eine Fliege die sich im Spinnennetz verfängt oder eine Wasserflasche die zerschellt …

Wo siehst du dich in 5 Jahren? Strebst du neue Meilensteine an?
Solche Pläne mache ich eigentlich nicht, da sie meistens eh nie eintreten. Ich möchte einfach nur schreiben und schaue, wo mich das hinführt. 🙂

Denkst du, Jungautoren sollten sich zuerst an einen Verlag wenden, wenn sie veröffentlichen wollen, oder sollten sie mit SP den Sprung ins kalte Wasser wagen?
Ich denke, dass das jeder für sich entscheiden muss. Wichtig wäre wohl, dass man sich ausreichend informiert und vielleicht auch Autoren fragt, die Erfahrungen in den Bereichen haben. Es kommt immer darauf an, was für eine Art Mensch der Autor ist und wie viel er sich zutraut und wie viel „Zeit“ und „Energie“ er hat. 

Hast du noch einen letzten Ratschlag für alle Jungautoren, die gerade vielleicht an ihrem eigenen Bestseller arbeiten?
Gib nicht auf. Ganz egal, wie oft dir deine innere Stimme sagt, dass du „Mist“ fabrizierst, du wirst mit jedem Wort, jedem Satz und jeder Geschichte besser werden. Glaub an dich! 



Das war unser Interview mit Laura Labas. Als nächstes wollen wir uns dann den Lektoren widmen, die sich all unserer Werke annehmen und mit aller Mühe vorhandene Fehler ausmerzen. Wir sehen uns nächste Woche wieder!
Euer NYAWG-Team!

Schreib Schatulle Dezember

Das Jahr zieht an euch vorbei und findet sein Ende. Geschenke stapeln sich unter dem Tannenbaum, alles ist geschmückt und teilweise erfreut uns der Schnee vor der Haustüre auch! Es ist Dezember und damit legt NYAWG bis Neujahr erst einmal eine Pause ein. Ab dem ersten Donnerstag des neuen Jahres erhaltet ihr aber wieder neue Posts und natürlich auch eine neue Schreibschatulle!
Lasst uns jetzt aber erst einmal los legen mit ganz viel weihnachtlicher Schreibstimmung und einer mal wieder gut gefüllten Schreibschatulle!


It´s a holly jolly christmas!

Dezember = Weihnachten. Hier sitzt ein Weihnachtself, der die Adventswochen kaum noch abwarten kann, deshalb gibt es heute mal meinen ganz persönlichen Weihnachtsmix. Mal total traditionell, dann etwas abgedreht und die Hasslieder der Nation dürfen natürlich auch nicht fehlen! Hier kommt “Paulinas Ultimative Weihnachts-Playlist” – der zusammengefasste Weihnachtshorror, nachdem Niemand Jemals gefragt hat!


Maybe Christmas, he thought, doesn´t come from a store. Maybe Christmas, perhaps, means a little bit more …

~The Grinch (by Dr. Seuss 


Monatsfragen

Lang ist´s her, dass das Jahr begonnen hat und wir uns selbst wieder Regeln und Vorsätze aufgestellt haben. Nicht solange dauert es, dass wir diesen Prozess wieder von neuem Beginnen. Deshalb heute einige reflektierende Fragen an dich, deine Charaktere und Co.!
Autorenfrage: Was hast du dieses Jahr alles geschafft und worüber bist du am Meisten stolz?
Buchfrage: Hast du schon einmal Weihnachten in deine Bücher mit eingebracht, und wenn ja – wie?
Buchfrage für Weltenbauer: Existiert in deiner Welt Weihnachten? Wenn nicht, kreiere ein weihnachtliches Winterfest mit deinem ganz eigenen Touch.
Charakterfrage: Was stände auf der Wunschliste deines Protagonisten ganz weit oben?


Schreibaufgaben

  • Schreib eine typische, altmodische Weihnachtsgeschichte in einem lang vergangenen Jahrhundert und benutze einen Plottwist, der die moderne Welt in die Geschichte stürzen lässt
  • Wissenschaftler haben fest gestellt, dass es den Weihnachtsmann WIRKLICH nicht gibt. Du stellst in dienen Texten eine andere Theorie auf.
  • Schreib aus der Sicht einer bekannten Weihnachtsfigur (Santa, Rentiere, Knecht Ruprecht, Krampus, Befana etc.)

Weihnachten im Herzen UND im Magen

Nichts geht darüber, in der Weihnachtszeit zu naschen und zu speisen. Natürlich kannst du dich da nach Herzenslust an deinem Adventskalender bedienen, aber du solltest auch nicht vergessen, Kekse für die nächste Schreibnacht vorzubereiten! Wenn du es vor Stress nicht schaffst, auf den nächsten Weihnachtsmarkt zu huschen – wie wärs, wenn du dir Mandeln einfach mal selber zubereitest? Schön gebrannte Mandeln vor dem Fernseher knuspern, während dein Lieblingsfilm läuft. Herrlich.
Schnell gemacht und trotzdem unglaublich niedlich sind diese Mini-Knusperhäuschen. Und wenn der Hunger nach Lebkuchen doch zu groß wird, dann solltet ihr mal dieses kleine Lebkuchenrezept ausprobieren!
Als kleiner Geheimtipp – zu Weihnachten trinken wir ungemein gerne Fake-Glühwein. Dafür mischen für einfach naturklaren Apfelsaft und Schwarze Johannisbeerensaft zusammen (fügen eventuell noch etwas Alkohol hinzu) und fertig ist ein warmes Wintergetränk!


Ist das ein Vogel? Der Weihnachtsmann?

Nein – es ist die Prokrastination! Und sie schleppt sich mit deinen liebsten Weihnachtsfilmen an! Wie wär´s zum Beispiel mit alten Klassikern wie Kevin allein zu Haus oder Santa Clause? Oder du gehst noch weiter in deine Kindheit zurück und schaust die alte Spongebob-Episode, in der sie zum ersten Mal Weihnachten feiern. Du weißt ganz genau, welche ich meine!
Andererseits kannst du dich auch draußen mit dem Schnee beschäftigen, wenn denn welcher liegt. Dicke Stiefel an und raus in die bibbernde Kälte!


Buch des Monats

Es ist Weihnachten, meine Lieben. Wie könnte ich euch da etwas Anderes vorschlagen, als DIE Weihnachtsgeschichte überhaupt. Nein, nicht die vom Jesuskind. Die Weihnachtsgeschichte, die mich seit meiner Kindheit verfolgt und die ich mittlerweile fast schon auswendig mitsprechen kann.

Marley was dead, to begin with.

Na? Erraten. Genau, unser Buch des Monats ist die Weihnachtsgeschichte von Charles Dickens. Die haben wir im Übrigen auch bei uns stehen, mit einigen anderen Kurzgeschichten von Mr. Dickens und ihr könnt darauf wetten, dass sie dieses Jahr auch wieder gelesen wird!


Und damit haben wir die letzte Schreibschatulle des Jahres 2017 wieder geschlossen. Wir sind zwar nur dazu gekommen, ein viertel Jahr lang Schreibschatullen zu veröffentlichen – aber wenn ich ehrlich sein darf, hat es so unglaublich Spaß gemacht. Ich werde meine Weihnachtsferien dafür nutzen, neuen Content für euch bereit zu stellen, damit wir im neuen Jahr mit vollem Schwung durchstarten können!

Alles Liebe und eine Frohe Weihnacht,

Paulina und Anny!

Buchmesse 2017 – Birthe Kolb

Hach, was war ich in den letzten Jahren neidisch, wenn ich Bilder meiner Facebookfreunde gesehen habe, die sich schon an den Fachbesuchertagen auf der Buchmesse tummelten. Seit ich siebzehn bin und zum ersten Mal den Weg nach Frankfurt auf mich genommen habe, stand für mich fest, dass ich das auch immer mal machen wollte. Damals wurde ich mit einem Foto von mir und Jenny-Mai Nuyen belohnt. Wenn ihr vor zehn Jahren gerne Fantasy gelesen habt, habt ihr ein Buch von ihr im Schrank gehabt. Versucht nicht, es zu leugnen. In meinem Fall war ihr Debütroman Nijura sogar jahrelang fast überall mein Chatname. Aber dazu später mehr.

Damals also, im Jahr 2012, hörte ich auch zum ersten Mal von einem Verein namens Junge Presse e.V., der einen Live-Blog auf der Buchmesse betrieb und alle Teilnehmer am Samstag und Sonntag mit einem Presseticket ausstattete. Das klang genau nach meinem Ding. Also sofort angemeldet – und festgestellt, dass das Ganze ohne Unterkunft auskam. Irgendwie schaffte ich es, meine Eltern zu einem spontanen Campingwochenende auf einem Platz eine halbe Stunde entfernt zu überreden. Im kalten Oktober. In der Einflugschneise des Flughafens. Ich schrieb damals für den Live-Blog einen Artikel über Nintendos neue Wii U und fühlte mich wie der King, als ich mit meinem Presseticket ganz selbstverständlich ins Pressezentrum marschierte. Am Stand des Koreanischen Kulturzentrums wurde die erste Ausgabe der deutschen Korea-Zeitschrift K*Bang verkauft und ich nahm mir eine mit. Und ich traf Jenny-Mai Nuyen.

Das war 2012. 2017 bin ich im Vorstand der Jungen Presse und schreibe für die K*Bang. Jenny-Mai Nuyen hat statt Fantasy einen Thriller vorgelegt und der Live-Blog-Workshop fand erstmals an den Fachbesuchertagen statt. Weil mein siebzehnjähriges Ich damals unbedingt einmal zu den Fachbesuchertagen wollte.22712730_1536772019742442_265017885_o

Mit einem kleinen, aber feinen Team aus Interessenten – prinzipiell konnte sich jeder für den Workshop anmelden – trafen wir uns also am Donnerstag im Pressezentrum, um loszuziehen und Artikel für gleich zwei Blogs zu schreiben: das vereinseigene youthmag  und den Blog der Jungen Verlagsmenschen (übrigens auch ein cooler Verein). Worüber wir schrieben, war uns selbst überlassen, das Ganze wurde dann bei nachmittäglichen Gesprächsrunden auf urgemütlichen Pappwürfeln vor viel zu niedrigen Glastischen im Pressezentrum zusammengefügt (die Messe spricht von jährlich um die 9.000 Journalisten, die im Pressezentrum ihrer Arbeit nachgehen. Wer von denen aber zu spät ist, muss sich wohl oder übel der Pappwürfelfraktion anschließen). Der Oktober war auf einmal so warm, dass sich ein Campingwochenende sogar gelohnt hätte, aber diesmal schlief ich auch zum ersten Mal in einem Hotel in der Bürostadt Niederrad. Ja, die heißt wirklich so. Und ja, dieses Viertel erfüllt genau das, was der Name verspricht. Da war absolut NICHTS und nachts war dort auch kein Mensch unterwegs (was ziemlich verstörend ist, wenn man im Dunkeln auf der Suche nach seinem Hotel ist).

Naturgemäß drehten sich viele der Veranstaltungen um den Literaturbetrieb und die liebe Anna, die auch bei der Schreibnacht unterwegs ist, hat auch etliche davon eingefangen und unter anderem für unseren Blog die Frage beantwortet, welche Voraussetzungen für ein Volontariat in einem Verlag üblich sind. Mehr oder weniger rein zufällig, weil ich eigentlich auf der Suche nach dem Drachenmond-Stand war, habe ich mich dann bei Susanne Pavlovic vom Lektoratsservice Textehexe wiedergefunden, die in ihrem Vortrag an Textbeispielen ganz praktisch erklärt hat, wie sie Texte lektoriert. Unser Live-Blog tendierte also ziemlich schnell in Richtung schreibaffiner Leser, aber das kann hoffentlich nichts Schlechtes gewesen sein 😉

Apropos Drachenmond-Stand: Ja, natürlich konnte ich diese Messe nicht verlassen, ohne mindestens ein Buch gekauft zu haben. Es blieb tatsächlich auch bei einem – und das, obwohl ich den Drachenmond-Stand eigentlich komplett hätte aufkaufen können, wen ich denn im Lotto gewonnen hätte. So aber klafft in meinem Konto ein großes Nach-Umzugs-Loch und ich habe es tatsächlich mit rekordverdächtiger Disziplin geschafft, mir nur „Die Schöpfer der Wolken“ von der wunderbaren Marie Graßhoff zu gönnen. Der Securitymensch, vor dem ich das Buch dann zur Taschenkontrolle abladen musste, fand das Cover schön. Viel mehr kann ich zu dem Buch leider noch nicht sagen, weil es noch in meinem Schrank darauf wartet, gelesen zu werden. Leider ist schon e

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in Knick drin (Protip: Man sollte vielleicht nicht gerade etwas auf einem der Laufbänder fallen lassen, die einen von Halle zu Halle führen…)

Am Freitag haben wir uns dann noch mit den Jungen Verlagsmenschen getroffen, für deren Blog wir ja auch geschrieben haben. Anna kannte den Verein, ich wusste von ihm bisher nur, dass die Junge Presse die Blogkooperation mit denen hatte. Shame on me. War aber ein wirklich sehr cooles Treffen mit spannenden Gesprächen!

Während der drei Tage, die ich diesmal als Workshopleiterin auf der Messe verbringen durfte, kam es mir rückblickend so vor, als hätte ich im Akkord Artikel geschrieben oder die Artikel meiner Teilnehmer redigiert, um letztendlich erstaunlich bücherlos aus der Messe zu gehen – und um eine alte Freundin zu treffen, die mich auf der Buchmesse 2014 noch mit „Nijura“ angesprochen hat, hatte ich auch recht wenig Zeit. Aber am Ende sagte Anna zu mir, sie wäre durch den Workshop wieder ans Schreiben gekommen.

Ein größeres Kompliment hätte mir niemand machen können.

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Vielen lieben Dank an Birthe Kolb für ihren Bericht über die Buchmesse 2017! Falls ihr euch schon mal für die nächste Messe vorbereiten wollt, könnt ihr auch unseren Messecheck auschecken!

Schreiberschatulle – November

 

Advent, Advent, ein Lichtlein – Oh, Moment! Da war ja noch was… Richtig, zwischen Halloween und Weihnachten liegt ja jedes Jahr noch dieser unscheinbare Monat ‚November‘ – und mit dem November öffnet sich auch wieder eine neue Schatulle mit Inspirationen für Euch! Na gut, so unscheinbar ist der November vielleicht doch nicht, schließlich schließt sich die internationale Autorenschaft jedes Jahr aufs Neue für den ‚NaNoWriMo‘ zusammen. Aber wisst ihr was? Inspirationen für den NaNo gibt es online zu Hauf – und wir sind ja schließlich nicht euer ordinärer Schreibblog! Wir brechen mit den Traditionen und klammern den NaNo einmal aus. Aber zunächst zeige ich Euch mal, was in dieser glitzernden Kiste alles drin ist:


Epische Waldwanderung auf die Ohren!

Was gibt es schöneres, als ein entspannter Spaziergang zwischen hohen gelblich-roten Bäumen, um der Muse zu huldigen? Richtig, nichts! Und was macht den Spaziergang epischer, als ein bisschen Musik? Zugegeben, diesen Monat ist es voll mit Singer-Songwriter, aber ihr werdet sehen: Indie-Folk und Country macht alles besser 😊

Hier kommt ihr zum Link! 🙂


Der Winter ist eine Radierung, der Frühling ein Aquarell, der Sommer ein Öl-Gemälde und der Herbst ein Mosaik von ihnen allen

~ Stanley H. Horowitz


 

Monatsfragen

Auch der November bringt neue Monatsfragen mit sich – okay, vielleicht auch ein wenig in NaNo-Marnier. Wie immer könnt ihr die Antworten in die Kommentare posten oder für Euch allein in einem Dokument sammeln.

Autorenfrage: Ein Klassiker: Macht du beim NaNoWriMo mit? Wieso tust du es (nicht)?
Buchfrage: Spielt der Herbst eine große Rolle in deinem Buch? Was ist dein persönliches Must-Read für den November?
Buchfrage für Weltenbauer: Gibt es in deiner Welt November-Traditionen wie Sankt Martin, Laternenbasteln oder Thanksgiving?
Charakterfrage: Welche Geschichten und/oder Gefühle verbindet dein Protagonist mit dem Monat November? Berichte!


 

Schreibaufgaben

  • Es ist der Abend von Thanksgiving: Schreibe eine Szene über ein eskalierendes Familiendinner.
  • Schreibe einen kurzen Monolog aus der Sicht eines Jack’o’Lantern-Kürbisses mit Halloween-Hangover
  • Lasse deine/n ProtagonistIn entweder:
    • einen Menschen helfen, wie der heilige Martin es tat
    • einen Truthahn vor dem Tod retten

 

Gegen den großen Hunger

Im Herbst könnt ihr wieder ordentlich reinhauen! Deftiges wie Knödel, Rotkraut oder ein guter Braten gehören da immer an vorderste Stelle. Oder wie wäre es mit einem Kartoffelgulasch?  Wenn ihr noch den Inhalt eures Halloween-Jack ‘o’ Lantern verbrauchen wollt, serviert doch eine schöne Kürbiscremesuppe mit Ingwer!  Und für spätere Naschereien könnt ihr euch schon mal mit Lebkuchen-Brownies auf den Dezember einstimmen. 


 

Die Prokrastination

Mindestens am Halloween-Abend wird ordentlich abgelenkt. Da ist es auch mal in Ordnung, sich lieber um seine Kostüme und Süßigkeiten zu kümmern, als um sein Buch. Wie wäre es denn, wenn du dieses Jahr mal als dein eigener Charakter durch die Straßen ziehst oder zumindest als solcher den kleinen Kindern die Türen öffnest.
Und sonst nimm dir zwischen dem Klingeln der Tür Zeit, für dein Projekt. Oder suchtest du schon wieder die neue Staffel “Stranger Things” auf Netflix?


 

Buch des Monats!

Normalerweise würden wir euch jetzt einen schönen Roman vorstellen, der in der Novemberkälte im Bett geeignet ist. Aber heute nicht! Wir nehmen euch an die Hand und geleiten euch auf eine Reise durch die Welt und die alten Mythologien. Die Macher hinter NYAWG haben im letzten Jahr hart daran gearbeitet, ein Buch auf den Markt zu bringen. Jetzt könnt ihr acht spannende Kurzgeschichten über eure liebsten Götter lesen! Hier findet ihr “Götterwahn”  auf Amazon (als Kindle & Taschenbuch) und hier könnt ihr an einem Gewinnspiel teilnehmen, um euch das Taschenbuch zu ergattern.


Das wars auch schon wieder mit der novemberlichen Inspiration. Wir hoffen, ihr fandet genug in unserer kleinen Kiste, um in den November zu starten. Lasst uns wissen, ob ihr etwas von unseren Vorschlägen gebrauchen konntet! Eine neue Schreibschatulle gibt es dann im Dezember – Oh, die glitzert ja!

Bis dann  Viel Spaß!

Schreib Schatulle Oktober

Es ist wieder Zeit, für eure monatliche Inspirationsbombe. Sie riecht nach Pumpkin-Spice-Latte, ausgehöltem Kübris, Süßigkeiten und dem Schauer der Unterwelt. Immerhin ist es der Monat schlecht hin, um Anderen einen Schrecken zu bereiten. Oder vielleicht auch an einer Horrorgeschichte zu tippen? Die Schreib Schatulle im Oktober ist voller Spinnenweben-verhangener Inspirationen für Angsthasen und Horror-Profis!
Falls ihr euch aber noch fühlt, wie im September – checkt unsere letzte Schreib Schatulle aus!


Horror auf die Ohren!

Wie auch im letzten Monat haben wir euch gemeinsam eine kleine Playlist für den Schreckensmonat zusammen gestellt. Rockige Hymnen, schaurige Instrumentale Songs & bekannte Gruselfilm-Melodien findet ihr hier wieder. Hier kommt ihr zur Playlist!


Es ist nicht tot, was ewig liegt, bis daß die Zeit den Tod besiegt.

~ H. P. Lovecraft ( 1890 – 1937)


Monatsfragen

Wie immer kannst du unsere Fragen in den Kommentaren beantworten, denn wir wollen eure grauen Zellen wecken. Am Monatsanfang wird das neu gewonnene Geld nicht nur rausgeschmissen, sondern auch mal reflelktiert, was der neue Monat so bringen kann. Neue Bücher? Neue Charaktere? Neue Tode! Dafür sind unsere Fragen da!

Autorenfrage: Schreibst du im Horror-Genre oder könntest es dir denken, mal zu versuchen?
Buchfrage: Wie lief der grausigste Tod ab, den du Jemals geschrieben hast?
Buchfrage für Weltenbauer: Wenn es eine Stadt gäbe, die nur aus Horror-Gestalten besteht, würde es dort einen Machthaber geben und wenn ja, wer wäre das?
Charakterfrage: Wovor fürchtet sich dein Charakter am aller Meisten?


Schreibaufgaben

  • Verfasse einen Text, indem folgende Worte vorkommen: Schauer, Gänsehaut, Tarantel, Banshee, Clown & Donner
  • Halloween ist eine recht alte Tradition. Schreibe einen Text darüber, wie es wohl entstanden sein mag – ohne dabei auf die realen Fakten zu achten!
  • Im Oktober naht dann auch das Erntedankfest – schreibe eine Ode an die Dinge, für die du dankbar bist.
  • Stell dir vor, du würdest von dem Clown aus “Es” verfolgt werden – schreib so schnell du kannst einen Tausender, damit der Irre dich bloß in Ruhe lässt!

Gegen den großen Hunger

Und schon wieder knurrt uns der Magen. Aber es muss doch geschrieben werden. Na gut, wir geben uns dem unstillbaren Hunger hin und spielen mit ein paar Halloween-Ideen für gesunde und ungesunde Süßigkeiten. Um den Durst zu stillen wird erstmal ein schauriger Boo-nilla Ghost Milkshake getrunken, nicht wahr? Klingt schon furchtbar lecker.
Pizza geht, wie bekannt, ja IMMER! Aber dann auch noch in Spinnenform? Ob man da seine Spinnenphobie überwinden kann. Diese Pizza-Spinne ist für die späten Schreibnächte ganz gewiss das Richtige, um einen Thematisch satt zu halten.
Und zuletzt möchte ich euch noch ein Highlight aus Amerika vorstellen: Entweder man mag es, oder man hasst es. Candy Corn ist DAS Halloween-Ding des Jahres und erweckt, genau wie Pizza mit Ananas, große Aufregungen, ob es nun schmeckt oder nicht. Was meint ihr?


Die Prokrastination

Mindestens am Halloween-Abend wird ordentlich abgelenkt. Da ist es auch mal in Ordnung, sich lieber um seine Kostüme und Süßigkeiten zu kümmern, als um sein Buch. Wie wäre es denn, wenn du dieses Jahr mal als dein eigener Charakter durch die Straßen ziehst oder zumindest als solcher den kleinen Kindern die Türen öffnest.
Und sonst nimm dir zwischen dem Klingeln der Tür Zeit, für dein Projekt. Oder suchtest du schon wieder die neue Staffel “Stranger Things” auf Netflix?


Buch des Monats!

Wollen wir mal ganz offensichtlich sein und euch mit einer Buchempfehlung schocken, die ihr von einem Horror-Post so nicht erwartet hättet? Genau, bei uns steht heute der Roman von Steven King auf der Liste. “Es” ist aktuell nicht nur in den Kinos, sondern auch bald in deinem Bücherregal. Und sollte euch das schon aus der Nase heraus hängen, wie wäre es dann mit dem Urvater H. P Lovecraft und einigen seiner besten Geschichten?

Und damit endet die Schreib Schatulle für den Oktober auch wieder. Wir hoffen,  wir konnten euch auch diesmal einen ordentlichen Schatz an Inspirationen geben. Lasst uns wissen, ob ihr etwas von unseren Vorschlägen gebrauchen konntet!
Wir sehen uns dann im November mit der nächsten Schreib Schatulle wieder – die scheint so seltsam Blau angemalt zu sein … und warum steht da 50.000 auf dem Deckel??
Das seht ihr dann 😉 Viel Spaß!


Rund ums Buch mit Literaturagentur Wortwerkstatt

Vor einer Weile haben wir euch Laura Labas als Autorin vorgestellt. Wie ein Buch geschrieben wird, können sich die Meisten ja vorstellen. Aber was, wenn es dann eigentlich fertig korrigiert/lektoriert ist? Wenn man möchte, dass die Welt es zu lesen bekommt. Wir stellen euch heute die Literaturagentur Wortwerkstatt vor, um euch zu zeigen, wie so eine Agentur eigentlich mit dem Autoren zusammen arbeitet.


Schön, dass du hier bist. Am Besten stellst du zuerst die Agentur vor.
Wir freuen uns riesig, dass wir mitmachen dürfen, danke für diese Möglichkeit.
Unsere Agentur startete im März 2017, wir sind also noch sehr jung. Aktuell sind wir mit mir, als Geschäftsführerin, Susanne Meier, die als freie Lektorin für uns arbeitet und Uwe Montua, der uns in Vertragsfragen unterstützt, noch sehr klein und überschaubar. Allerdings haben wir es auch nicht so eilig, wofür wiederum Pooky, unser Agenturkater steht. Wenn es mal wieder drunter und drüber geht, hilft er uns durch seine ausgeglichene Art, ein Päuschen zu machen.
Mit unserer Agentur versuchen wir, nah am Autor und seinem Projekt zu sein und zeitgleich die Brücke zum Verlag zu schlagen. Sicherlich eine Aufgabe, die auch andere Literaturagenturen übernehmen, jedoch durften wir bereits feststellen, dass die wirklich »persönlichen« Agenturen relativ rar gestreut sind. Eine Lücke, die wir hoffentlich schließen können.

Was ist die Aufgabe einer Literaturagentur?

Salopp gesagt: Klinken putzen.
Eine Literaturagentur hilft seinen Autoren, das Beste aus sich und seinen Ideen zu holen. Eine Agentur beobachtet den Markt, greift Trends auf und informiert seine Autoren über diese Entwicklungen. Sie motiviert bei der Entstehung eines Manuskripts, gibt Ideen, wenn es hängt, und hat ein offenes Ohr.
Zeitgleich kümmert sich eine Agentur um die Recherche. Klärt die Fragen, welche Verlage infrage kommen, welche Programme zum Autor passen, welcher Verlag ggf. aktuell genau das vom Autor ausgearbeitete Thema sucht. Dann geht es an das Knüpfen der Kontakte, die ebenfalls gepflegt werden müssen, damit man direkt an der Stelle sitzt, die entscheiden kann, um nicht gleich bei der Einsendung aussortiert zu werden. Ein Agent bewirbt gewissermaßen seinen Autor und dessen Manuskript beim Verlag.
Und wenn es dann dennoch nicht funktioniert (die Gründe sind sehr unterschiedlich), sind Verlage Agenturen gegenüber meist offener, was die Begründung der Absage betrifft. Darüber wird dann mit dem Autor gesprochen und ihm dadurch die Möglichkeit gegeben, sich weiterzuentwickeln.
Dazu kommen dann häufig noch mehrere Stationen wie Lizenzen und Marketing, Lesungen, etc.

Wie kann man sich die Zusammenarbeit zwischen Autor und Agent vorstellen?

Die Zusammenarbeit funktioniert (meiner Meinung nach), nur, wenn beide Seiten ehrlich miteinander sind. Das ist die halbe Miete, denn wenn es zu einer Zusammenarbeit kommt, hat das Manuskript ja bereits überzeugt. Dann geht es darum, einige Fragen abzuarbeiten, Wunsch/Traumverlage zu erfahren, bis es schließlich so weit ist, dass der Agent auf Messen und zu Terminen fährt, das Manuskript anbietet und sich für seinen Autor einsetzt. Der Agent prüft mögliche Angebote, geht diese mit dem Autor durch und hört sich die Meinung seines Schützlings an. Transparenz ist eine sehr wichtige Eigenheit, die in dieser Zusammenarbeit nicht fehlen darf.
Und dann geht es natürlich an die Ausarbeitung neuer Projekte. Von der Idee, bis hin zum fertigen Projekt, sollte der Agent ein offenes Ohr haben und das, was er bei seinen Terminen und Recherchen in der Buchszene herausfindet, auch kommunizieren, um weitere Werke erfolgreich vermitteln zu können.

Empfiehlst du Jungautoren, sich bei ihrer ersten Veröffentlichung gleich eine Agentur anzuschreiben oder es erst später zu wagen?

Ich denke, dass sich diese Frage kaum mit einem Erfolgsrezept beantworten lässt. Viele Agenturen sind bereits voller guter Autoren, die Konkurrenz riesig.
Ein Jungautor sollte sich daher zunächst die Frage stellen, was das Schreiben für ihn bedeutet. Wo möchte er hin, was will er erreichen?
Kleinere Verlage, Nischenverlage, sie alle sind so herzlich und nah am Leser, dass auch ein Jungautor hier problemlos Kontakte knüpfen und sich selbst promoten kann. Das gibt einem Autor Sicherheit, spendet Mut. Diesen Antrieb kann ein Autor nutzen, um sich zu entwickeln und auszuprobieren.
Es gibt jedoch auch Autoren, denen dieses extrovertierte Auftreten nicht liegt. In diesem Falle lohnt sich die Suche nach einer Literaturagentur von vornherein. Auch für den Kontakt bei den größeren Verlagen kann die Zusammenarbeit mit einer Agentur meist nur von Vorteil sein, da hier einfach ganz andere Kontakte vorhanden sind, an die ein (Jung)Autor meist nur mühsam oder über Umwege kommt.
Ich empfehle daher den Kontakt zu einer Agentur, sobald man sich selbst im Klaren darüber ist, wohin die schriftstellerische Reise gehen soll.

Verbessert die Arbeit mit einer Agentur die Chancen, von einem Verlag aufgenommen zu werden?

Meiner Meinung nach, ja. Warum? Weil eine Agentur eine Vorauswahl trifft. Bereits Qualitäten, Ausarbeitung, Markttauglichkeit etc. abfragt und bestenfalls bereits erste Anpassungen mit dem Autor vorgenommen hat. Darüber hinaus sind, wie bereits erwähnt, meist viel direktere Kontakte möglich, weshalb ich glaube, dass hier sicherlich etwas mehr »Gehör« bei den Verlagen vorhanden ist.

Was müssen Autoren machen, um letztendlich mit euch arbeiten zu können bzw. was muss eingesendet werden?

Das ist im Prinzip ganz einfach: Kontaktaufnahme, am liebsten per Mail. Darin sollte uns die Idee/das Projekt vorgestellt und bestenfalls direkt Exposé, Vita (ggf. mit bisherigen Veröffentlichungen) und eine ca. 30-seitige Leseprobe als Word-Datei an manuskript@literaturagentur-wortwerkstatt.de gesendet werden. Schön wäre es, wenn wir in der Mail einen ersten Eindruck vom Autor erhalten. Nach der Eingangsbestätigung kann es etwas dauern, bis wir uns melden, aber wir melden uns, egal wie unsere Entscheidung ausfällt.

 

Danke für eure Teilnahme!

 

Sehr gerne. Wir bedanken uns für die Chance uns hier vorstellen zu dürfen!

 

ABC der Autorensprache – Basics

 

Nun folgt bestimmt jeder von Euch da draußen einem/einer Autor/einer Autorin bei Twitter, Facebook oder Instagram. Da wird er sicher schon mal über solche seltsamen Ausdrücke und Abkürzungen wie WC, Plot oder WIP gestolpert sein. Oder wollt ihr selbst mit dem Schreiben beginnen und euch nicht schämen müssen, wenn ihr nicht wisst, was mit einem Word War gemeint ist? Heute möchte ich euch einmal die Grundausdrücke der Autorencommunity näherbringen und euch erklären, was hinter den mysteriösen Begriffen steckt.

Disclaimer

Viele Begriffe stammen aus dem englischen Sprachraum, da gerade in den USA schneller eingesehen wurde, dass Kreatives Schreiben keine Talentsache, sondern ein trainierbares Schreibhandwerk ist. Ich werde euch natürlich auch die deutsche Bedeutung eines Begriffs nicht vorenthalten. Zudem gibt es oft gravierende Unterschiede der Begriffsnutzung/-bedeutung zwischen Deutscher Literaturwissenschaft und Englischsprachiger Literaturwissenschaft.


Projekt: Das Projekt ist das Buch, die (Kurz-)Geschichte, das Gedicht oder etwaiger anderer Prosa-Text, den du gerade bearbeitest/schreibst

WIP: Das steht für „work in progress“, wortwörtlich „Arbeit im Fortschritt“, was nicht anderes bezeichnet, als das Projekt an dem du gerade arbeitest. Das kann jegliche Textart sein, auch die wissenschaftliche Arbeit.

Plot: Der Plot ist die Struktur der Handlung, vgl. z.B. die Dramenpyramide von Gustav Freytag. Plot scheint oft in der Indie-Szene mit der Handlung gleichgesetzt zu werden, dabei sind die nicht die gleiche Sache! Allerdings gehen Plot und Handlung miteinander Hand in Hand.

Story: hier muss man nun differenzieren. Verwenden deutsche (Indie-)Autoren häufig Story synonym zu Projekt, also mit der deutschen Entsprechung „Geschichte“, so bezeichnet der Begriff Story in der engl. Literaturwissenschaft allerdings die Handlung, also den Inhalt der Geschichte.

Storyline: Die “Geschichtenlinie” ist im Grunde fast ein Synonym zu Plot, doch mit Fokus auf den roten Faden der Handlung. Es kann im Grund mehrere Storylines geben, aber nur einen Plot. Storylines bezeichnen somit mehr die Handlungsabschnitte und (gegebenenfalls) roten Fäden und nicht die Handlungsstruktur. Damit ist der Plot sozusagen die formale Ebene und die Storyline die inhaltliche.

Plottwist: Ein Plottwist, also die “strukturelle Wendung”, ist eine bestimmte Szene innerhalb des Projektes, die einen überraschenden Moment innehat. Z.B kann hier ein unverhofftes Geheimnis offenbart werden oder etwas Unvorhergesehenes passiert, das die Handlung (evtl. auch die Handlungsstruktur) meist schlagartig in eine andere Richtung dreht.

Setting: Das Setting (“Rahmen/Umgebung”) ist der Teil eines Projektes, der gerade im Fantasy- und Science Fiction-Bereich eine maßgebliche Rolle spielt. Es beschreibt die Umstände, in denen die Handlung stattfindet, also die Epoche, Welt, das Universum des Geschehens. So ist bei George R.R. Martin das Setting z.B. die mittelalterliche Welt Westeros, bei JK Rowling die Zaubererwelt rund um das Internat Hogwarts. Besonders in Historischen Romanen ist das Setting zwecks Authentizitätsgründen besonders wichtig.

Genre: Das Genre ist mithin einer der wichtigsten Begriffe unter Autoren und Lesern – schließlich lautet oft eine der ersten Fragen, nachdem du dich als Autor geoutet hast »In welchem Genre schreibst du?«. Das Genre ist eine Art, ein Typ von Inhalt, der nach gewissen Konventionen ermittelt werden kann und auch an diese gebunden ist. So wird in einem Kriminalroman den Genre-Konventionen nach immer ein Verbrechen begangen und aufgeklärt, oder ein Fantasy-Roman nutzt realitätsferne, fantastische Mittel. Die Genre-Grenzen sind verschwommen und daher ist es besonders in der Postmoderne nur noch schwer ein Buch genau einem Genre zuzuordnen.*

Erzähler: Der Erzähler ist die Instanz, die durch die Geschichte führt und diese erzählt. Es gibt verschiedene Arten von Erzähler, wie z.B. der auktoriale oder personale Erzähler. Die Erzählinstanz darf nicht mit der Erzählperspektive verwechselt werden! *

Point Of View: Oft als POV abgekürzt, dient der “Punkt des Blickes” als eben das, was er benennt: er gibt die Perspektive des Erzählens an. Unterteilbar in Ego-Perspektive und Außenstehende-Perpektive. Die Perspektive darf allerdings nicht mit der Instanz des Erzählers verwechselt werden, da diese unterschiedlich sein können! *

Wordcount: oft als WC abgekürzt bezeichnet es keine Toilettenanlage, sondern die „Wortzahl“, die ein Projekt erreicht hat, oder die ein Autor am Tag/in der Woche/in Monat geschrieben hat. Ein ‚normaler‘ Roman hat meist um die 50.000 bis 100.000 Wörter.

* In einem gesonderten Beitrag werden wir zu einem späteren Zeitpunkt noch auf das Genre, den Erzähler, die Perspektive und die verschiedenen Arten derer zu sprechen kommen. 

~~ Ann-Katrin

Schreib Schatulle – September

Was ist die Schreib Schatulle?

Und wieder eine neue Rubrik! Es ist wieder ein neuer Monat angebrochen und mit ihm kommt der Herbst, bunte Bäume und Caffee mit Kürbis-Geschmack. Die Schreib-Schatulle ist eure Sammlung an kleinem Autoren-Schnick Schnack mit Herbst-Flair. Ob du nun nach einer Schreibaufgabe, einer Schreibtour, Zitaten oder Anderem suchst – hier bist du richtig! Lasst uns unbedingt in den Kommentaren unten wissen, wie es auch gefallen hat und ob ihr nächsten Monat noch mehr davon haben wollt!


Herbst auf die Ohren!

 

Manchen geht es nicht anders, als uns – beim Schreiben muss einfach Musik gehört werden, damit die Szene ja auch dramatisch untermalt wird. Damit ihr gar nicht erst lange suchen müsst, haben wir für euch eine kleine September-Playlist zusammen gestellt, die ihr auf Spotify findet! Wir haben versucht, alle möglichen Genres abzuklappern und sowohl akustisch, mit und ohne Lyrics und etwas albern zu sein! Für einen bequemen Schreibabend bei prasselndem Regenwetter sollte euch hier bei auf jeden Fall alles geliefert sein! Lasst uns auch unbedingt wissen, was eure Herbst-Lieder so sind! 


Große Worte!

Solange du nicht zu steigen aufhörst, hören die Stufen nicht auf; unter deinen steigenden Füßen wachsen sie aufwärts.

~~ Franz Kafka


Monatsfragen!

Ein neuer Monatsanfang ist immer Zeit für Reflektion und Ansätze, die du bisher nicht betrachtet hast. Wir sind aber nicht deine Lebenscouches, also wirst du bei uns nur einige Fragen über dich, deine Charaktere etc. erhalten, die du gegebenenfalls irgendwo im Internet beantworten kannst.

  • Charakterfrage: Ist dein Protagonist ein Herbst-Mensch und was liebt/hasst er/sie/… am Meisten am Herbst?
  • Autorenfrage: Draußen ist es verregnet, kühl und trist – sammelst du trotzdem all deine Motivation, um zu schreiben oder kuschelst du dich lieber in Decken und liest?
  • Buchfrage für Weltenbauer: Gibt es in deiner Welt herbstliche Feste wie zum Beispiel Erntedankfest? Wie wird dieses gefeiert?

Anwortet in den Kommentaren oder auf euren Social Media Accounts und verlinkt uns, damit wir eure Antworten auch sehen! 🙂


Wort des Monats

Die Hagebutte

-> Rötliche Frucht der Heckenrose mit schönem Volkslied // auch Hetschepetsch genannt


Schreibaufgaben

  • Schreibe eine Geschichte in der folgende Worte vorkommen: Kürbiss, Herbstfarben, Kastanien, Regen, Lagerfeuer & Blätter
  • Der September ist auch als Altweibersommer bekannt. Widme dich dem “versponnenen” Thema in Gedichts – oder Geschichtsform!
  • In einem Monat ist schon Halloween – wie bereiten sich die Monster und Gruselgestalten wohl im September auf ihren Monat vor?
  • Lass es ruhig angehen. Schnapp dir einen Regentag, einen Tee und eine warme Decke und schreibe eine herbstliche Momentaufnahme / eine Ode an den Herbst

Gegen den großen Hunger

Wir sind hungrig, so wie in allen anderen Monaten und Jahreszeiten auch. Damit wir beim Schreiben nicht all zu doll abgelenkt werden, indem wir Rezepte raussuchen, haben wir für euch vorgesorgt. Immerhin gibt es bald wieder den Pumpkin Spice Latte von Starbucks, der förmlich nach Herbst schmeckt. Für den kleinen aber feinen Hunger zwischendurch bieten wir French Toast mit Avocado an. Und natürlich darf eine ordentliche Kürbissuppe auf der Liste auch nicht fehlen! Was gibt es denn noch zum Nachtisch? Da jetzt die Äpfel von den Bäumen fallen, wäre doch ein warmer Apfelkuchen mit Sahne gar nicht so Fehl am Platz, oder? Während der im Ofen vor sich hin bäckt, können wir Schreiberlinge davor sitzen und bei herrlichem Apfelgeruch Backen!


Die Prokrastination

Da wir auch nicht abstreiten können, dass es ab und an zu Ablenkungen kommt – wie wäre es denn noch mit gezielten? Macht einen Herbstspaziergang, wenn es gerade nicht aus Eimern schüttet oder die Sonne auf die langsam goldig werdenden Blätter glänzt. Lasst euch etwas an lustiger Herbst – oder sogar schon – Halloween Dekoration aus und schaut altmodische Märchenfilme der Gebrüder Grimm! Oder gönnt euch doch lieber den altmodisch wirkenden Cartoon “Over the Garden Wall” .

Oder ihr lest … Wie wäre es denn damit?


Buch des Monats!

Diesen Monat bieten wir euch Wildwood von Meloy Ellis vor. Nicht nur mit schönen Illustrationen ausgestattet bietet das Buch eine Reise durch einen dunklen und doch sehr fabenfrohen Wald. Zwei Freunde versuchen, ein Baby wiederzufinden, dass von Raben gestohlen wurde und treffen dabei auf die fantasiereichsten Kreaturen.
Für einen kuscheligen Herbstabend im Bett der perfekte Lesestoff!


Und das war es auch schon wieder für den September! Wir hoffen, ihr habt eine Schreibfreudige Zeit und seit auf die Messen im Oktober gespannt! Habt ihr eigentlich alle schon eure Akkreditierung oder wartet ihr noch?

Lasst uns auch wissen, ob ihr unsere Aufgaben, Inspirationen und Co. gebrauchen konntet. Im Oktober sehen wir uns dann mit einigen schaurigen Horror-Mottos wieder 😉

Schreib Schatulle - September

Rund ums Buch geht los!

Guten Abend, liebe Jungautoren.
Nach einiger Zeit Ruhe auf unserer Seite haben wir endlich wieder etwas Neues für euch! Wir präsentieren euch stolz: “Rund ums Buch!”. Dabei handelt es sich um eine Reihe von Interviews mit all denen, die an der Veröffentlichung eines Buches beteiligt sind. Autoren, Lektoren, Cover-Designer, Verläge und mehr! Damit schaffen wir euch einen Eindruck, wer alles seine Hände im Spiel hat, bevor ein Buch überhaupt in die Läden kommt und stellen euch einige der großen und kleinen Namen der Autoren-Community vor!
All das geht nächste Woche Donnerstag zum ersten Mal online. Und zwar mit der Jungautorin Laura Labas, die ihr vielleicht durch ihr Buch “Ein Thron aus Knochen und Schatten” kennt. Sie wird euch einen Einblick in ihr Autorenleben geben!
Wir sind sehr gespannt, wie ihr die Reihe und ihre Teilnehmer findet! Feedback ist immer willkommen. Bis nächste Woche, wenn es dann mit “Rund ums Buch” wirklich los geht!